Wie funktioniert die Beschulung am deutsch-französischen Gymnasium?

Wie wird die Beschulung organisiert?
Das DFG bietet einen integrierten deutsch-französischen Unterricht in zwei Abteilungen an:
Die französische Abteilung (Schülerinnen und Schüler mit Französisch als Muttersprache) und die deutsche Abteilung (Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Muttersprache). Der Bildungsgang an einem DFG umfasst die Sekundarstufe I und II (ab dem Collège (CM2 oder 6e  bzw. Sek. I)).

Die beiden Abteilungen vermischen sich nach und nach im Laufe der Schulzeit: Anfangs findet der Unterricht fast ausschließlich in der Muttersprache statt, dann wird immer mehr gemeinsamer Unterricht abgehalten, auf Französisch oder auf Deutsch.

Auf der Ebene des Lycée (ab der Seconde (Sek.II)) findet der Unterricht mehrheitlich gemeinsam statt, wobei der Unterricht zu gleichen Teilen in beiden Sprachen durchgeführt wird. Die Lehrer unterrichten in ihrer jeweiligen Muttersprache.

Welche Auswahlmöglichkeiten gibt es beim Schulbesuch?
Das DFG übernimmt aus dem französischen System die Bezeichnung der Oberstufenprofile (L, S und ES).

Was sind die Besonderheiten des „deutsch-französischen Abiturs“?
Das deutsch-französische Abitur ist gleichzeitig ein französisches Baccalauréat und ein deutsches Abitur: Es stattet die Schülerinnen und Schüler mit denselben Rechten in beiden Ländern aus.

Die Abschlussprüfung findet in der Terminale (letzte Klasse der Sek. II) statt, ohne vorgezogene Prüfung in der Première.

Im Vergleich zum Abibac hat das deutsch-französische Abitur einen stärkeren bilingualen und interkulturellen Charakter, da nahezu alle Fächer in beiden Sprachen unterrichtet werden

Was ist für Grundschule und Kindergarten vorgesehen?
Die Grundschule und der Kindergarten bleiben am Standort Lokstedt und werden nicht in das DFG integriert. Sie behalten ihren Status als Schulen in privater Trägerschaft in vertraglicher Vereinbarung mit der AEFE.