Was ist ein DFG?

Es gibt gegenwärtig drei deutsch-französische Gymnasien: in Saarbrücken (seit 1961) und Freiburg (seit 1972) in Deutschland sowie in Buc (seit 1975) in Frankreich. Buc gehört zur Académie de Versailles.

 

Vertragliche Grundlage

Die deutsch-französischen Gymnasien wurden im Kontext des Élysée-Vertrages vom 22. Januar 1963 eingerichtet, der die Grundlage für die deutsch-französische Zusammenarbeit im Bildungswesen und hinsichtlich des Erlernens der Partnersprache darstellt. Das Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Französischen Republik über die Errichtung deutsch-französischer Gymnasien und die Schaffung des deutsch-französischen Abiturs sowie die Bedingungen für die Zuerkennung des Abiturzeugnisses vom 10.02.1972 regelt die Grundlagen zur Gründung deutsch-französischer Gymnasien. An seine Stelle trat unter Berücksichtigung der seitdem eingetretenen Entwicklungen das Schweriner Abkommen vom 30. Juli 2002.

 

Ziele
Die deutsch-französischen Gymnasien bieten einen Schulbesuch in einem binationalen, bilingualen und bikulturellen Umfeld sowie einen besonderen Schulabschluss (das deutsch-französische Abitur), das gleichwertig mit einem französischen Baccalauréat und einem deutschen Abitur ist.

 

Rechtsstellung
Das DFG wird ein staatliches Gymnasium im Bundesland Hamburg sein und ist dementsprechend gebührenfrei.

Ein Teil der Lehrerschaft wird von der Freien und Hansestadt Hamburg beschäftigt, ein weiterer Teil durch die Agence pour l’Enseigmenet français à l’étranger (AEFE,Agentur für französische Bildung im Ausland), die für die Besetzung und Betreuung des Netzwerks der französischen Bildungseinrichtungen in der ganzen Welt sorgt.

 

(Quelle: http://www.france-allemagne.fr/spip.php?article2473)