FAQ (Häufig gestellte Fragen)

Woher kommt die Idee für dieses Projekt? Warum ein solches Projekt?
Der Vorschlag zu diesem Projekt wurde dem französischen Außenminister Jean-Marc Ayrault in einem Brief von der Stadt Hamburg und deren Erstem Bürgermeister Olaf Scholz, der gleichzeitig auch die Funktion des „Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit“ innehat, unterbreitet und  angenommen.
Durch dieses Projekt kann die Stellung der Frankophonie in den in Hamburg und Norddeutschland verfügbaren schulischen Angeboten gestärkt werden. Es trägt der besonderen Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen sowie der bestehenden, insbesondere auch wirtschaftlichen, Kooperationen zwischen Hamburg und Frankreich Rechnung.

Kann man sich in dem neuen DFG auf das französische Baccalauréat vorbereiten?
Wie in allen anderen schulischen Einrichtungen der AEFE wird auch hier allen französischen Staatsbürgern und Schülerinnen und Schülern aus dem AEFE-Netz der Zugang zum Lycée garantiert. Schülerinnen und Schüler, die weniger als drei Jahre in Hamburg bleiben, haben die Möglichkeit, sich ausschließlich für die Vorbereitung auf das französische Baccalauréat zu entscheiden.

Was wird aus dem Kindergarten und der Grundschule in Lokstedt?
Die Grundschule und der Kindergarten bleiben am Standort Lokstedt und werden nicht in das DFG integriert. Sie behalten ihren Status als Schulen in freier Trägerschaft und sind vertraglich an die AEFE gebunden.

Welche Rolle spielt Frankreich bei diesem Projekt?
Frankreich unterstützt das Projekt und steuert durch die Agence pour l’Enseigmenet français à l’étranger (AEFE) seine Expertise und auch Lehrkräfte bei. Der pädagogische Werdegang im DFG ist sowohl durch das deutsche als auch durch das französische System inspiriert.